Verfasst von: Lacy La Plante | September 20, 2009

- Die letzte Sekunde -

.. im Leben eines nicht angeschnallten Autofahrers.

Der Autor dieses Textes ist laut SWF3 Peter Stockinger, das Copyright liegt bei ihm.

Nehmen wir einmal an: Sie haben vergessen, sich anzuschnallen, und Ihr Auto prallt mit Tempo 80 frontal gegen einen dicken Baum. Unfallforscher haben Ihre letzte Lebenssekunde rekonstruiert.

* 1,0 Sekunden: Die Bremsen haben blockiert. Sie sind starr vor Schreck. Es gibt kein Ausweichen mehr.

* 0,9 Sekunden: Mit weißen Knöchel umklammersn Sie das Lenkrad.

* 0,8 Sekunden: Noch knapp 30 cm bis zum Baum.

* 0,7 Sekunden: Die vordere Stoßtange und der Kühlergrill werden zermalmt.

* 0,6 Sekunden: Mit 80 km/h rast Ihr Körper nach vorn, Sie wiegen jetzt mehr als drei Tonnen und werden mit 20facher Schwerkraft aus dem Sitz gehoben. Ihre Beine brechen am Kniegelenk.

* 0,5 Sekunden: Ihr Körper löst sich aus dem Sitz, der Rumpf ist starr aufgerichtet, die gebrochenen Kniegelenke werden gegen das Armaturenbrett gepreßt. Umhüllung und Stahlfassung des Lenkrades biegen sich unter Ihren Händen.

* 0,4 Sekunden: 60 Zentimeter des Autobugs sind total deformiert. Ihr Körper rast weiter mit 80 km/h; der Motor, fast eine halbe Tonne schwer, stößt in das Hindernis.

* 0,3 Sekunden: Ihre Hände, in Todesangst starr verkrallt, biegen das Lenkrad fast vertikal, die Gelenke und Unterarme brechen. Durch die andauernde Schwerkraft werden Sie von der Lenksäule durchbohrt, Stahlsplitter dringen in den Brustkorb, reißen Löcher in die Lunge und zerfetzen die inneren Arterien. Blut dringt in die Lungenflügel.

* 0,2 Sekunden: Ihr Füße werden aus den Schuhen gerissen, das Bremspedal bricht ab, das Fahrzeuggestell knickt in der Mitte ein. Bolzen lösen sich , Schrauben reißen ab. Ihr Kopf kracht gegen die Windschutzscheibe: Sie haben nicht einmal mehr die Zeit zu schreien.

* 0,1 Sekunden: Das Auto krümmt sich, die Sitze haben sich aus der Verankerung gelöst, schnellen nach vorne und pressen Ihren Brustkorb unbarmherzig gegen die gesplitterte Lenksäule. Blut schießt aus Ihrem Mund, durch den Schock bleibt Ihr Herz stehen.

* 0,0 Sekunden: Sie sind tot!

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 24, 2008

WEIHNACHTEN!!!

Der Countdown ist vorbei, der Tag X ist hier!!

Ich habe lange überlegt was denn nun als Abschlusspost der Advent Posts so kommen soll,… witzige Geschichte, Reime,.. Videos….

Schlussendlich habe ich mich für Weihnachtslichter entschieden, denn was symbolisiert Weihnachten mehr als ein Haufen blinkender, herzerfüllender LED Lampen die im Tackt zu Weihnachtsmusik eine Show abliefern?

Hiermit wünsche ich ein frohes Fest und viele erfüllende Momente so wie Geschenke an dem heutigen 24.Dezember 2008!

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 23, 2008

1 Day to go [aka 23. Dez.]

Nur noch ein mal Schlafen und es ist Weihnachten!!! Ist das nicht wunderbar?!! ^___^

Schon alle Geschenke beisammen? Wenn nicht habe ich hier noch en paar brennend heiße Tipps!!

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 22, 2008

2 Days to go [aka 22. Dez.]

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 22, 2008

3 Days to go [aka 21. Dez.]

A little Weihnachtsgedicht (wurde mal von Udo Jürgens gesungen):
When the snow falls wunderbar,
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit!
Every Parkhaus is besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging off the balls,
Then he from the Leiter falls…
Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And it sings the family
Schauerlich: „Oh, Chistmastree!“
And the jeder in the house
Is packing the Geschenke aus.

Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
And a long, long Leiter auch.
And they schrei – „Wasser marsch!“,
Christmas now is in the A….Eimer

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 22, 2008

4 Days to go [aka 20. Dez.]

Das etwas andere Weihnachtsgedicht

Des Kater’s Rache

Es lag ein Kater auf der Lauer,
wollte besehen sich genauer
den alten Mann, der kam in’s Haus,
es sollte sein der Nikolaus.

Der Kater schlich sich hinterdrein,
schmuste an des Niklaus’ Bein,
erkannte nun den alten Mann,
es war der Nachbar von nebenan.

Dieser hasste Katzentiere,
stand am Abend immer schmiere,
um die Katzen zu beschmeissen,
mit dicken Steinen – so ganz heissen.

Der Kater begriff den Augenblick,
drehte sich um und schaute zurück,
besprang den Alten im roten Rock,
der drohte mit dem Rutenstock.

All die Leute erschreckten sehr,
der kleine Peter schrie noch mehr,
erneut sprang der Kater an Niklaus’ Bart,
riss ihn herunter in Gegenwart
von herumstehenden ängstlichen Leuten,
die sich auf diesen Tag so freuten,
doch sahen sie nun den Nachbarsmann,
der keine Katzen leiden kann.

Der kleine Peter rief ganz laut:
„Das ist der Mann der Katzen haut!“
Seitdem kam niemals mehr in’s Haus
der Nachbarsmann – als Nikolaus.

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 22, 2008

5 Days to go [aka 19. Dez.]

Von draus vom Walde . . .

Von draus vom Walde komm ich her,
eine Weihnacht’ wie früher gibt es nicht mehr
all überall auf gepolsterten Sitzen,
sieht man bescheuerte Geldhaie sitzen,
und droben vor dem Himmeltor
sah mit gierigen Augen so ein Betrüger hervor.
Und wie ich so strolcht und sah ihn mir an,
da schrie er mich mit lauter Stimme schon an,
„He du Blödmann, du alter Gesell,
bring dein Geld her, und spute dich schnell.
Die Aktien fangen zu brennen an,
das Tor zum Abgrund ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun,
statt Rente zu holen mal etwas tun,
Und morgen flieg ich herab zu der Erden,
vielleicht kann bei den Aktien betrogen noch werden.“
Ich sprach: „Lieber Herr mach bloß keinen Mist,
wenn meine Reise bald zu Ende nun ist,
was soll ich nur in dieser Stadt,
wo es statt Menschen nur Schwindler hat.“
„Hast du dein Säcklein voll Geld auch bei dir.“
Ich sprach: „Ich hab’s dabei und es bleibt auch bei mir,
und meine Äpfel, Nuss, und Mandelkern,
die fress ich alleine, ich teile nicht gern.“
„Hast du die Rute auch bei dir.“
Ich sprach: „Die Rute habe ich hier,
und Politiker und Manager, die ganz schlechten
die bekommen ‘nen Hieb, voll Wucht auf den rechten.“
Der Gierschlund sprach: “ Mir wird es ganz schlecht,
vor soviel Wut, zieh weiter mein Knecht.“

Von draus vom Walde komm ich her,
ein ehrliches Handeln gibt’ es nicht mehr.
Nun sprecht, wie ich’s bei euch heut’ find,
sind’s gute Kind, sind’s schlechte Kind?

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 18, 2008

About the YOUNG PUNX

Ich bin in den letzten Wochen zum FAN mutiert!

Ich habe ein Lied gepostet vor kurzem und die Band ganz flüchtig vorgestellt aber derzeitig kann ich sie zu den Bands zählen die ich mir am liebsten anhör. Vllt nur ne Phase aber derzeitig find ich sie klasse!!!

YOUNG PUNX @ MYSPACE

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 18, 2008

6 Days to go [aka 18. Dez.]


BRIEFE AN DEN WEIHNACHTSMANN

Lihber Weinactsman!
ihc häte gern ainen Späß Rängcha zu Weinacten. Ich wahr dass gantse Jar braf.
Dain Freunt Billy

Hallo Billy,
nette Rechtschreibung. Du bist auf dem besten Weg, eine Karriere als Straßenfeger einzuschlagen. Wie wär’s, wenn ich dir irgend ein beschissenes Buch gebe, damit du lesen und schreiben lernen kannst?
Ich geb deinem älteren Bruder den Space Ranger. Wenigstens kann ER schreiben.

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich war das ganze Jahr lang ein braves Mädchen, und das einzige, was ich mir zu Weihnachten wünsche, ist Frieden und Glück auf der ganzen Welt!
Deine Sarah

Liebe Sarah,
Deine Eltern haben Gras geraucht, als du unterwegs warst, oder?

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich weiß nicht, ob du das tun kannst, aber ich wünsche mir zu Weihnachten, dass meine Eltern wieder zusammenkommen. Bitte versuch mir den Wunsch zu erfüllen.
Dein Teddy (hier: Kosename für Ted)

Lieber Teddy,
schau mal, dein Vater vögelt den Babysitter pausenlos die Wände rauf und runter. Glaubst du echt, dass der das aufgibt, um zu deiner frigiden Mutter zurückzukehren, die ihm ständig auf den Sack geht? Vergiss deinen Wunsch, ich bring dir stattdessen was von Lego.

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich wünsche mir ein neues Fahrrad, eine Playstation2, eine Modelleisenbahn, ein paar Action Man Figuren, einen Hund, ein Schlagzeug, ein Pony und eine Tuba.
Dein Francis

Lieber Francis,
wer nennt sein Kind heutzutage noch Francis? Ich wette, du bist schwul – du bekommst also nichts.

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich hab dir Milch und Kekse unter den Weihnachtsbaum gelegt, und Möhren für deine Rentiere.
Deine Susan

Liebe Susan,
von Milch krieg ich Dünnschiss und Möhren sorgen dafür, dass mir die Rentiere beim Schlittenfahren ins Gesicht furzen. Du willst mir einen Gefallen tun? Gib mir ne Flasche Scotch.

*****

Lieber Weihnachtsmann,
was machst du an den restlichen 364 Tagen im Jahr? Machst du da das Spielzeug?
Dein Thomas

Lieber Thomas,
das ganze Spielzeug stammt aus China. Ich besitze ein Hochhaus in Las Vegas, in dem ich die meiste Zeit mit dem Drehen von Billigpornos verbringe. Ich entspanne mich, indem ich mich in absolute Dummheit saufe und in die Ärsche von Kellnerinnen kneife, während ich einen Stapel Kohle am Spieltisch loswerde und dabei ein paar Joints durchziehe.
Heh, DU WOLLTEST das wissen!

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich möchte dieses Jahr wirklich wirklich gern ein Hündchen haben. Könnte ich bitte bitte bitte BITTE BITTE einen bekommen?
Timmy

Lieber Timmy,
dieser bettel-flenn-bittebitte-Scheiß funktioniert vielleicht bei deinen Eltern, aber nicht bei mir. Du kriegst nen Pulli, wie jedes Jahr.

*****

Allerliebster Weihnachtsmann,
wir haben keinen Kamin in unserem Haus. Wie kommst du trotzdem in unsere Wohnung?
Dein Marky

Mark,
erstmal solltest du aufhören, dich „Marky“ zu nennen. Genau deswegen wirst du auf dem Schulhof immer verdroschen. Zweitens: Du lebst nicht in einem Haus, sondern in einer Sozialwohnung. Drittens: Ich komm in eure Wohnung wie jeder Einbrecher – durch dein Schlafzimmerfenster.

Verfasst von: Lacy La Plante | Dezember 17, 2008

7 Days to go [aka 17. Dez.]

Eine bayrische Adventsgeschichte

I woass net, ob dö G’schicht ihr kennt,
sie hat sich ab’gspielt im Advent.
I les euch vor, weils mir fallt ei,
d’Leut sog’n, dös soll wahr g’wen sein.

Da is a alts Muatterl gwesen,
alloa in ihra Stub’n drinn gsessn,
und hat sich so Gedank’n g’macht
was s’Christkind früher ihr hat bracht.
Ja ja, hat’s gsagt, dös war’n no Zeit’n
da kunnt ma allerhand bestreit’n
jetzt bin i arm und alt dazua
und hab a kaum zum Essen gnua.

Wia’s so da sitzt und überlegt,
hat sie sich einen Plan ausgheckt.
S’Christkind beschenkt doch alle Leit,
jedes Jahr zur Weihnachtszeit,
wia war’s, wenn i eam schreib’n tät,
daß i a große Bitt no hätt.

Vielleicht macht’s mir no de Freid,
grad heuer in der Weihnachtszeit.
Sie holt sich Bleistift und Papier
aus der Schublad schnell herfür.
Setzt sich an den Tisch sodann
und fangt wia folgt zu schreiben an:

Liebes Christkind, schreibt’s mit’m Stift
auf das Papier als Überschrift.
Du bist allmächtig und sehr stark,
schick mir doch bitte 100 Mark!
Erfüll die Bitte einer Armen,
i wünsch an Mantel mir, an warmen.
Wann i dös Geld hätt, war dös schee,
kannt i zum Mantel kaufa geh.
I brauch’n wirklich schon sehr bald,
denn drauss’n ist es bitterkalt.
Hochachtungsvoll hat sie zuletzt
vor ihrem Namen druntergesetzt.

Den Briefumschlag hat’s ungeniert
an das Christkind adressiert.
Den Absender auf d’andere Seit,
dös war von großer Wichtigkeit.
Sie tuat den Brieaf in Umschlag nei
und is zum Kast’n grennt a glei.
Nachdem dös alles war gescheh’n,
sah man sie froh nach Hause gehn.

Der Postler von dem Postamt acht
hat koane schlechten Augen g’macht.
So momentan is baff er g’wen,
wia er den Brieaf ans Christkind g’segn.
Des is eam ja no nia passiert,
a Brieaf an’s Christkind adressiert.
Er hat sehr lange nachgedacht
und dann den Umschlag aufgemacht.
Als er den Inhalt überblickt,
den Brieaf er an’s Finanzamt schickt.

Der Beamte von dera Stell
Öffnet den Brieaf sehr schnell.
Nachdem dös Schreib’n er durchgeles’n
war der Fall ihm klar gewes’n:

Man muaß ihr helfn, des is g’wiß,
schon deshalb, weil bald Weihnacht’ is.
Die Kollegen von sei’m Amt,
haben mitg’macht allesamt.
Er braucht da gar net lang zu frag’n
jeder hat was beigetrag’n.
Und wias am Schluß dann festgstellt ham,
war’n 63 Mark beisamm.
Den Betrag nun ganz genau
überwies’n sie der alten Frau.

Die Freud vom Muatterl war sehr groß
darüber Tränen sie vergoß.
Jetzt konnte sie den Mantel kaufn
und braucht nicht mehr ohne lauf’n,
und aus innerer Dankespflicht
hats’s no an Brieaf an’s Christkind g’richt.
Dös hat sie sich net nemma lass’n,
sie schrieb daher folgendermaßn:

Für die hundert Mark dank’ i’ dir,
du hast da sehr geholf’n mir.
Doch wenn i’wieder um Geld dich bitt,
so schick mir’s doch über’s Finanzamt nit,
mit dene is des fei a Gfrett,
solche Lump’n trau i net,
von dene 100 Mark, s’is net derlog’n,
hams 37ge abgezogn.

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